Nationalpark Pur
Tourenbeschreibung
Daten zur Tour
Heute gehts tief rein in den Wald und
teilweise bis zu 900m Meter hinauf auf die Berge. Das erwartet Euch an
Besonderheiten:
Rehberger Graben und
Nationalparkgaststätte Rehberger Grabenhaus
Erbaut 1772 als Wohnhaus für den
Grabensteiger des historischen Rehberger Grabens, liegt das Rehberger Grabenhaus
heute an einem der attraktivsten Wanderwege im Nationalpark Harz zwischen Sankt
Andreasberg und dem Oderteich, dem Rehberger Grabenweg. Nicht weit von hier
befindet sich der Goetheplatz, von der Naturwissenschaftler und Dichter seine
bekannten Studien zum Granitkontakt durchführte.
Öffnungszeiten: tägl. im Sommer von 9-18 Uhr
und im Winter von 9-17 Uhr

Rehberger Grabenhaus
Am Rehberger Graben
Der Oderteich
Der Oderteich ist die älteste Harzer
Talsperre, 1715 bis 1722 gebaut - eine der ältesten Talsperren Europas. Es lohnt
sich, am Oderteich, auf sehr geschichtsträchtigem Boden, einige Zeit zu
verweilen. Zahlreiche Tafeln, von den Harzwasserwerken aufgestellt, erläutern
die Geschichte und die Besonderheiten dieses alten Stausees.
Leerer Oderteich ( Sommer 2003 )
Moore im Nationalpark Harz
Entlang der Strecke kommt man zum Bodemoor.
Hier gelegen befindet sich eine Aussichtsplattform mit zahlreichen Informationen
über die Moore.
Die Moore im Nationalpark sind besonders
vielfältig und ursprünglich. Sie entstehen in rund 10.000 Jahren seit der
letzten Eiszeit in Höhen über 700 m ü.NN. Allein im niedersächsischen Teil
nehmen die Moore eine Fläche von rund 2.000 ha ein, ca. 400 ha sind waldfreie
Moore.
Moore können überall dort entstehen, wo mehr
Wasser aus Niederschlägen oder Grundwasserströmen zusammenkommt als durch
Abfluss und Verdunstung wieder verloren geht. Unter diesem Wasserüberfluss
siedeln sich zusammen mit Torfmoosen weitere hochspezialisierte Pflanzen an.
Durch steten Sauerstoffmangel können Pflanzenreste nicht vollständig zersetzt
werden. Es entsteht Torf und somit ein Moor.
Bodemoor von der Aussichtsplattform
Tourenbeschreibung

Vom Ortsteil Zellerfeld geht es im Langetal
hinab zur Okertalsperre und dort entlang bis zur Brückenschränke. Haltet Euch
dort an der Ausschilderung B498 Altenau und fahrt bis zur Vorsperre. Dort geht
es dann auf der Gegenüberliegenden Teerstraße noch ca. 5km in den längsten
Seitenarm der Sperre bis dort das Kalbetal beginnt. Ihr könnt diese ebenfalls
geteerte Talstraße (wird häufig von Skirollern genutzt) bis zur B4
(Torfhausberg) durchfahren oder aber bereits nach ca. 3km den 2. Linksabzweig
nutzen und das Tal für eine bessere Aussicht verlassen. Auch dieser Weg kommt an
der B4 raus und befindet sich ca. 100m unterhalb der Kalbetalstraße. Hier habt
Ihr auch einen ersten Blick auf Torfhaus.
Wiesenfläche am Torhaus direkt an der B4
Überquert die B4 und fahrt weiter in den
gegenüberliegen Weg. Haltet Euch dabei rechts und folgt der Ausschilderung
Torhaus bzw. im weiteren Verlauf Brocken. Dabei kommt man an einer Stelle vorbei
mit einen sehr schönen Blick zum Brocken und bei schönem Wetter auch bis ins
nördliche Harzvorland. Wir lassen Torfhaus hinter uns und fahren weiter in
Richtung Brocken. Nach knapp 4 km verlassen wir am Rande der Luisenklippen den
Brockenweg und fahren auf dem Kaiserweg weiter in Richtung Oderbrück/Dreieckiger
Pfahl. Für kurze Zeit wird der Weg beschwerlich und steiniger. Etwa 300m sind
auf dem steilen Anstieg hinauf auf die Hopfensäcke kaum befahrbar. Dafür gibts
oben angekommen auch eine naturelle Belohnung....
Zwischen Torfhaus und Oderbrück/Dreieckiger Pfahl
Nach kurzer Zeit kommt man dann aber wieder
auf den Hauptweg zum Dreieckigen Pfahl. Von da aus immer rechts halten in
Richtung Königskrug/Achtermann. Nach kurzer Abfahrt kommt man an einem kleinen
Platz. Links geht die Fahrt weiter zur Bodestrasse und rechts lohnt sich ein
kurzer Abstecher zur Aussichtsplattform Bodemoor. Tief im Wald und richtig
"urig" geht die Fahrt entlang der Bode weiter. Hier gehen jetzt einige Wege ab.
Zum einen kann man gleich Richtung Königskrug fahren zum anderen aber noch mal
den Berg rauf zum Achtermann und dann weiter nach Königskrug.
Bei Königskrug wird wieder die B4 überquert
und von da aus gehts weiter in Richtung Oderteich. Auf dieser Strecke sollte man
auch kleine Pausen einplanen um den wunderschönen Blick ins tief gelegene
Odertal zu genießen. Am Oderteich angekommen wird dieser auf der B242 überquert
und es geht dann gleich an der Schutzhütte links auf den Rehberger Grabenweg.
Über ca. 7 km führt dieser Weg entlang am Graben zwischen Fichten und teilweise
Laubwald. Immer wieder öffnet sich der Blick ins Odertal bis wir das Rehberger
Grabenhaus zur Rast erreicht haben.
Rehberger Graben Weg
Nach einer Pause geht es zum Internationalen
Haus Sonnerberg. Angekommen an der Straße lohnt sich ein kurzer Abstecher nach
St. Andreasberg (Nationalparkhaus, Grube Samson; Sommerrodelbahn etc..) Wir aber
überqueren die Straße und nehmen einen kurzen Verbindungsweg bis wir auf die
Teerstraße in Richtung Dreibrodesteine kommen. Auf dieser gehts erstmal ca. 4 km
etwas bergab ins Richtung Siebertal. Wir biegen dann aber am ersten
Rechtsabzweig ab in Richtung Parkplatz Sonnenberg. Hier verzweigen sich die Wege
bei schlechter Ausschilderung. Man sollte deshalb auch immer eine gute Karte
dabei haben ! Unser Weg führt rechts hinauf zum Sonnenberg. Nach einem steilen
Anstieg und nochmals guter Fernsicht auf den Südharz (Stöberhai) gehts links
weiter zum Parkplatz Sonnenberg vorbei an den Biathlon Wettkampanlagen.
Angekommen an der B242 endet die Tour durch den Nationalpark. Zurück geht es
dann über die B242 (Stieglitzeck, Dammhaus, Polsterberg) nach
Clausthal-Zellerfeld.
Daten:
Länge: ca. 70 km
Höhenunterschiede: ca. 850 Höhenmeter

KM 15 Okertalsperre (Vorsperre)
KM 25 Abbegraben (b. Torfhaus)
KM 32 Achtermann
KM 40 Int. Haus Sonnerberg
KM 53 Stieglitzeck
KM 57 Dammhaus

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