Nordharz Tour (40 km)

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Nordharz                                                        

( die Daten zur Tour )

( Tourenbeschreibung)

 

Diese Tour führt gleich zum Auftakt auf das "Dach" der Strecke bevor es dann am Nordrand

des Harzes bequemer und flacher wird. Diese Besonderheiten erwarten Euch:

Schalke:

Blick in südliche Richtung nach Clausthal-Zellerfeld                           Brockenblick und im Vordergrund Schulenberg

Goslar

Die Kaiserstadt Goslar hat eine über tausendjährige Geschichte. Das Auffinden der ersten Silberadern hat wohl die sächsischen und salischen Kaiser veranlasst, an dieser Stelle ihre größte und sicherste Pfalzanlage zu bauen. Jahrhunderte lang wurde sie zum bevorzugten Regierungssitz im deutschen Norden. Gleichzeitig entstand hier ein Zentrum des christlichen Glaubens. Man nannte die Stadt das "Nordische Rom". 47 Kirchen und Kapellen bestimmten mit ihren zahlreichen Türmen die einzigartige Silhouette der Stadt. 

Noch heute ist ihr Anblick mit den Türmen von fünf großen Pfarrkirchen beeindruckend, den man von der hochgelegenen Kaiserpfalz aus genießen kann. Ein Abenteuer sind die vielen engen, kopfstein-gepflasterten Gassen in der Altstadt, wo jedes Haus seine eigene Geschichte erzählt. Verschwiegene Winkel warten darauf, entdeckt zu werden.

Blick auf Goslar und das Harzvorland

Goslar / Rammelsberg

Das Erzbergwerk Rammelsberg ist als einziges Bergwerk der Welt kontinuierlich über 1000 Jahre in Betrieb gewesen. Zusammen mit der mittelalterlichen Altstadt Goslars und ihrer Kaiserpfalz wurde es 1992 in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen. 

Zehn Jahrhunderte Bergbaugeschichte dokumentiert der 1988 stillgelegte Rammelsberg mit seinem großen Bestand an Bergbaudenkmälern: die Abraumhalden (10. Jh.), der Rathstiefste Stollen (einer der ältesten und besterhaltenen Stollen des deutschen Bergbaus, 12. Jh.), das Feuergezähe Gewölbe (ältester gemauerter Grubenraum Europas, 13. Jh.), der Maltermeisterturm (das älteste Tagesgebäude des deutschen Bergbaus, 15. Jh.), der Roeder-Stollen (18./19. Jh.) mit zwei originalen Wasserrädern und den Übergangsanlagen aus den 30er Jahren des 20. Jahrhundert. 

Mit seinem Reichtum von fast 30 Millionen Tonnen Erz hat der Rammelberg die Geschichte und Entwicklung der Stadt Goslar geprägt. Der Silberreichtum des Rammelsberges war Anfang des 11. Jahrhunderts Ursache für die Gründung der Pfalz durch Kaiser Heinrich II.; im Jahre 1009 fand die erste Reichsversammlung in Goslar statt. Goslar war Residenzstadt deutscher Könige und Kaiser bis 1253. Durch den Metallhandel hatte die Stadt eine bedeutende Stellung innerhalb der Hanse.  

Führungen und Ausstellungen

Roederstollen und Grubenbahnfahrt laufend; Aufbereitung und Abenteuertour auf Voranmeldung; große Museumshäuser in den Übertageanlagen zur Erd- und Kulturgeschichte des Rammelsberges.

 

 

Granetalsperre

Jahr der Inbetriebnahme:

1969

Bauhöhe über Gründungssohle:

67 m

Stauinhalt:

46,4 Mio. m³

Baukonstruktion:

Damm mit Asphaltbetonaußenschicht

Granetalsperre

Im Granetal nach Hahnenklee(unteres Bild)

Tourenbeschreibung

Vom Ortsteil Zellerfeld geht es am Ortsaugang nach Schulenberg zum Kiefhölzer Teich um von dort aus auf die Schalke zu fahren. Es gibt dabei zwei Wegmöglichkeiten: Einmal kann man der Forststraße folgen und man gelangt dann auf die geteerte Zufahrtsstraße vom Auerhahn zur Schalke oder man hält sich nach dem ersten steilen Anstieg rechts und fährt über einen kleinen zum Teil ausgewaschenen Weg hinauf auf 762 Höhenmeter.

Blick vom neuen Schalker Aussichtsturm (Hintergrund der Acker)

Von dort geht es weiter auf geteerter Straße in Richtung Goslar. Nach knapp 1km geht die Straße auf Schotter weiter und es kommt nach ca. 100m eine Linksabbiegung die wir folgen und kurz danach noch mal rechts abfahren. Wir befinden uns nun knapp unterhalb des Hauptwanderweges von diesem Höhenzug und fahren auf dieser manchmal steinigen Straßen einige Kilometer leicht bergab bis wir das Sidecum erreichen. Von dort überqueren wir den Platz und fahren auf der Forststraße ( es gibt dabei auch zwei kleinere Wege nach Goslar hinunter) bergab in die Kaiserstadt. Nach der Abfahrt kommen wir auf die Drachenfliegerwiese und haben die Altstadt vor uns. Wir folgen der Straße, auf der nun auch der Harzradweg und Europaradweg "R1" zustößt  vorbei an der Jugendherberge in den Ortsteil Rammelsberg. Hier kann man jetzt die Fahrt unterbrechen und einen Abstecher in die Altstadt oder zum Rammelsberg zu unternehmen.

Unsere Fahrt durch Goslar führt  entlang des "R1-Weges" und wir verlassen die Stadt im Ortsteil Steinberg in Richtung Astfeld/Langelsheim. Oberhalb der B82 und der anliegenden Bahnstrecke geht es angenehm flach auf die Granetalsperre zu. Wir gelangen auf die geteerte Zufahrtsstraße zum Staudamm und folgen  bis zum Damm. Der Anstieg dorthin ist nur kurz und ohne Probleme zu bewältigen. Am Damm angekommen lohnt sich auch ein Abstecher zu den Harzwasserwerken auf der anderen Dammseite. Unsere Strecke führt ohne den Damm zu überqueren geradeaus weiter entlang der Granetalsperre. Über Seitenarme und ein ständiges leichtes bergauf und bergab verbleiben wir einige Zeit an dem Stausee bis am hintersten "Zipfel" die geteerte Granetalstraße hinauf nach Hahnenklee beginnt. Auf dieser geht es konstant ca. 7 Kilometer bergauf. Das Granetal bietet besonders im Herbst schöne Eindrücke. Umso weiter wir kommen, desto enger wird das Tal. Wir befinden uns bereits unterhalb von Hahnenklee wo nun die Straße endet und der Weg immer kleiner wird und teilweise sehr steil bergauf geht. Vorbei an einem kleinen Tümpel gibt's dann auch noch einen kleinen Singletrail bis wir dann an der Talstation der Bocksbergseilbahn in Hahnenklee rauskommen.

Eine kleine Pause in den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten sei hier gegönnt. Weiter geht es durch den Ort und auf der Straße in Richtung Bockswiese-Kreuzeck-Goslar. Kurz bevor wir Kreuzeck erreichen ( es ist bereits sichtbar ) fahren wir von der Straße rechts ab auf einen kleinen Fuß- und Wanderweg. Der Weg ist nicht gleich erkennbar und geht erst abschüssig in den Straßengraben bevor er richtig beginnt. Bereits nach kurzer Zeit kommen wir an die B 241, fahren über die den Parkplatz und wieder in den Wald hinein. Hier beginnt nochmals ein kleiner kurzer Trail der bergab zur Wegesmühle und Erbprinzentannen führt. Jetzt brauchen wir nur noch hinter Erbprinzentannen über den Stadtweger Teich fahren und unser Ziel in Zellerfeld ist wieder erreicht.

Am Stadtweger Teich

Daten:

Länge: ca. 40 Kilometer

positive Höhenmeter: ca. 550 Meter

 

KM 8: Schalke

KM 20: Goslar

KM 25: Granetalsperre

KM 31: Hahnenklee

KM 36: Singletrail bergab Richtung Erbprinzentanne

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